Erfolgreich von Trockenfutter auf BARF umstellen

Umstellung von Trockenfutter auf BARF
Umstellung von Trockenfutter auf BARF

Wenn du darüber nachdenkst, deinen Hund von Trockenfutter auf eine roh-basierte Ernährung (BARF) umzustellen, dann gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Obwohl BARF eine natürliche und artgerechte Ernährung für Hunde und Katzen sein kann, erfordert es eine sorgfältige Planung und Umstellung, um sicherzustellen, dass dein Tier alle notwendigen Nährstoffe erhält. In diesem Blogbeitrag erhältst du wichtige Tipps, die dir helfen können, eine erfolgreiche Umstellung auf BARF durchzuführen.

Informiere dich

Bevor du deinen Hund auf BARF umstellst, solltest du dich gründlich darüber informieren. Es gibt viele Bücher, Websites und Foren, die sich mit diesem Thema beschäftigen und dir wertvolle Informationen zur Verfügung stellen können. Natürlich findest du auch in unserem Blog wichtige Informationen zu diesem Thema. Je besser du informiert bist, desto einfacher wird es dir fallen, eine ausgewogene Ernährung für dein Haustier zu planen.

Planung ist alles

Eine erfolgreiche Umstellung auf BARF erfordert eine sorgfältige Planung. Du solltest die Bedürfnisse deines Haustieres, wie Alter, Aktivitätslevel, Gewicht und Gesundheitszustand berücksichtigen. Auch die Auswahl der richtigen Zutaten ist wichtig, um sicherzustellen, dass dein Haustier alle notwendigen Nährstoffe erhält. Es ist daher ratsam, einen Ernährungsplan zu erstellen oder einen Tierarzt oder Ernährungsberater zu konsultieren, um sicherzustellen, dass du alles richtig machst.
Für die Berechnung der Menge kannst du unseren BARF-Rechner nutzen.

Solltest du Hilfe bei der Planung und Auswahl des richtigen Futters benötigen, helfen wir dir gerne - Kontaktiere uns.

Geduld ist gefragt

Eine Umstellung auf BARF erfordert Geduld. Es kann einige Wochen dauern, bis dein Haustier sich vollständig an die neue Ernährung gewöhnt hat. Lass deinen Hund die neue Ernährung in seinem eigenen Tempo akzeptieren. Wenn du Geduld hast und die Umstellung langsam angehst, wird dein Haustier wahrscheinlich bald davon profitieren.

Fazit:

Eine Umstellung auf BARF kann eine natürliche und artgerechte Ernährung für deines hundes sein. Allerdings erfordert es eine sorgfältige Planung und eine langsame Umstellung, um sicherzustellen, dass dein Haustier alle notwendigen


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So gelingt die Umstellung auf BARF

Die Umstellung von Trockenfutter auf BARF sollte nicht von jetzt auf gleich geschehen. Vor allem, wenn euer Hund jahrelang Trockenfutter bekommen hat, ist sein Magen-Darm-Trakt schon so an das Futter angepasst, dass der zu schnelle Übergang auf BARF zu Erbrechen, Durchfall und anderen Magen-Darm-Beschwerden führen kann. Vermeidet also besser, beide Futter in einer Mahlzeit zu geben. Wir haben für euch Schritt für Schritt aufgelistet, wie die Umstellung gelingt und was ihr dabei beachten müsst.

1. Phase: Fasten 

Die Umstellung auf BARF beginnt mit einer 24 stündigen Fastenzeit. Alle Futterreste im Magen sollen verdaut und ausgeschieden werden, um sich ideal an die neuen Mahlzeiten gewöhnen zu können. Der Vorteil dabei ist auch, dass euer Vierbeiner hungrig auf das neue Futter ist und es besser annehmen wird. Bei Welpen und Tieren mit Erkrankungen oder Untergewicht ist das Fasten tabu. Welpen werden im Optimalfall mehrmals täglich gefüttert, da sie die Nahrung weniger gut verwerten und schnell wieder ausscheiden, es muss also ständig Futter aufgenommen werden um den Tagesbedarf decken zu können. Wollt ihr mehr über das Barfen von Welpen erfahren, klickt hier. 


Regel:

Die Einführung der Komponenten erfolgt schrittweise. Bemerkst du am Folgetag keine Veränderungen (Durchfall oder Erbrechen) kannst du mit dem nächsten Schritt weitermachen. Treten jedoch Beschwerden auf, kehrst du zum vorherigen Schritt zurück, bis sich der Verdauungstrakt daran gewöhnt hat. 

2. Phase: Beginn mit Muskelfleisch und Gemüse

Wenn du mit BARF beginnst, solltest du zuerst die richtige Futtermenge ermitteln. Unser BARF-Rechner hilft dir dabei, anhand von Gewicht, Alter und Aktivitätslevel die richtige Menge zu finden. Bei Hunden mit Erkrankungen oder speziellen Bedürfnissen ist es ratsam, eine Beratung durchzuführen. Kontaktiere uns dabei gerne über das Kontaktformular. 

Die erste Mahlzeit mit dem rohen Futter sollte aus reinem Muskelfleisch und einem Anteil Gemüse bestehen. Diese fütterst du in einem Verhältnis von 80 % tierischen Bestandteilen zu 20 % pflanzlichen Bestandteilen. Beginne mit einer mageren Fleischsorte, um die Verträglichkeit zu erhöhen. Ein Fettanteil von 5 % sind dabei ideal. Mit dem Voranschreiten der Umstellung, kannst du den Fettanteil stetig erhöhen. Am Ende hat eine ausgewogene BARF-Ernährung einen Fettanteil von ca. 15 %. 

Sollte dein Vierbeiner die neue Mahlzeit schlecht akzeptieren, kannst du die Bestandteile kochen.

3. Phase: Pansen integrieren

In der nächsten Phase kannst du zu Muskelfleisch auch Pansen hinzugeben. Beginne mit der Einführung von Pansen, wenn die Fütterung von Gemüse und Muskelfleisch gut vertragen wurde. Dabei sollte Pansen zunächst 10 % der tierischen Bestandteile ausmachen. Das bedeutet, der Muskelfleischanteil schrumpft  auf 70 %. 

4. Phase: Innereien zugeben

Auch die Innereien werden zu Beginn in kleinen Mengen eingeführt und dann schrittweise gesteigert. Integriere zunächst 5 % Innereien. Der Pansen wird auf 20% erhöht und das Muskelfleisch auf 55% reduziert. Die pflanzlichen Bestandteile machen weiterhin 20% der Mahlzeit aus. 

Zusätze:

In der vierten Phase kannst du auch die BARF-Zusätze einschleichen. Während Seealgenmehl in Pulverform täglich verabreicht werden kann, sollten Öle eher langsam dazugegeben werden, da sie den Kot erweichen.

5. Phase: Abschluss der Umstellung mit RFK

Im letzten Schritt der Umstellung kommen weiche Knochen ins Spiel. Am besten eigenen sich dazu Hühner- oder Putenhälse. Diese sollten bei der Einführung zunächst nur 5 % der tierischen Bestandteile ausmachen. Für alle anderen Bestandteile ergeben sich folgende Anteile: 20 % Gemüse, 10 % Innereien, 20 % Pansen, 45 % Muskelfleisch. 

Sollte die Umstellung länger als zwei Wochen dauern, müssen fehlende Nährstoffe durch Supplemente ergänzt werden.

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