Probenpaket-Finder: Dein BARF-Probierpaket zusammenstellen
Weißt du schon, was in dein Probenpaket soll?
Wie soll das Fleisch sein?
Welche Tierarten sollen rein?
Du kannst mehrere auswählen.
Einzelkomponenten oder fertige Mixe?
Dein Probenpaket wird vorbereitet …
Was ist ein BARF-Probenpaket?
Mit dem Probenpaket stellst du dir verschiedene Sorten unseres Frostfleischs zum Ausprobieren zusammen. So findest du heraus, welche Sorten und welche Konsistenz dein Hund gern frisst, bevor du größere Mengen bestellst.
BARF orientiert sich am Aufbau eines Beutetiers. Eine typische Ration für einen erwachsenen Hund besteht zu etwa 80 % aus tierischen Bestandteilen – Muskelfleisch, Pansen, Innereien und rohe fleischige Knochen – und zu 20 % aus Gemüse und Obst.
Ich weiß schon, was ich will – wie geht es weiter?
Dann geht es direkt zum Probenpaket. Dort siehst du alle Sorten und stellst dein Paket selbst zusammen. Mit den Filtern für Konsistenz, Tierart und Art grenzt du die Auswahl jederzeit ein.
Ich brauche Unterstützung – was fragt der Probenpaket-Finder ab?
Der Finder stellt dir drei kurze Fragen: ob das Fleisch stückig oder gewolft sein soll, welche Tierarten in Frage kommen und ob du lieber Einzelkomponenten oder einen fertigen Mix möchtest. Danach zeigt dir das Probenpaket die Sorten, die zu deinen Antworten passen. Deine Angaben kannst du dort jederzeit ändern.
Was ist der Unterschied zwischen stückigem und gewolftem Fleisch?
Stückiges und gewolftes Fleisch unterscheiden sich in der Form: Stückiges Fleisch kommt als Brocken oder Würfel, gewolftes Fleisch ist durch den Fleischwolf gedreht und fein bis grob zerkleinert. Beides ist rohes Frostfleisch und hat seinen Platz in einer BARF-Ration – der tierische Anteil kann in mundgerechten Stücken oder grob gewolft vorliegen.
Welche Konsistenz zu euch passt, hängt von deinem Hund und deinem Alltag ab. Du kannst auch beides kombinieren.
Was zeichnet stückiges Fleisch aus?
Bei stückigem Fleisch siehst du direkt, was im Napf landet: Du erkennst auf einen Blick, ob es mageres Muskelfleisch, durchwachsenes Fleisch oder bindegewebsreichere Teile sind.
Hunde haben ein Scherengebiss, mit dem sie Futterbrocken zerteilen und herausreißen. Mit stückigem Fleisch fressen sie so, wie es ihrem natürlichen Fressverhalten entspricht. Die Größe der Stücke passt du beim Portionieren einfach an deinen Hund an.
Was zeichnet gewolftes Fleisch aus?
Gewolftes Fleisch lässt sich leicht portionieren und gleichmäßig mit Gemüse, Obst und Ölen vermischen. Das ist praktisch, wenn du Rationen vorbereitest oder ein Komplettfutter für mehrere Tage anmischst.
Gewolftes Fleisch eignet sich außerdem für Hunde, die größere Stücke nicht gut zerteilen können – etwa Welpen in den ersten Wochen oder ältere Hunde mit wenigen Zähnen.
Ist dir die Konsistenz egal?
Dann zeigt dir das Probenpaket stückige und gewolfte Sorten zusammen. So kannst du beides ausprobieren und herausfinden, was deinem Hund schmeckt und was sich in deinem Alltag leichter füttern lässt.
Welche Tierarten passen zu meinem Hund?
Bei der Wahl der Tierarten zählt vor allem eins: was dein Hund verträgt. Achte darauf, welche Fleischsorten er schon kennt und gut verträgt.
Für eine ausgewogene Versorgung ist Muskelfleisch von zwei bis drei Tierarten vorteilhaft, weil jede Tierart eine etwas andere Nährstoffzusammensetzung hat. Jede erdenkliche Sorte zu füttern, ist dafür nicht nötig.
Pferd und Exoten wie Känguru oder Strauß solltest du dir aufsparen: Hat dein Hund sie noch nie gefressen, kommen sie für eine eventuelle Ausschlussdiät in Frage. Dabei bekommt der Hund über mehrere Wochen nur eine Proteinquelle, die er vorher nicht kannte. Je früher Pferd und Exoten im Napf landen, desto weniger Möglichkeiten bleiben dafür später.
Was solltest du über Rindfleisch wissen?
Rind ist eine der klassischen Fleischsorten beim BARFen. Vom Rind stammen neben Muskelfleisch auch Pansen und Blättermagen, die bei vielen Hunden sehr beliebt sind.
Rindfleisch gibt es mit unterschiedlichem Fettgehalt. Für das Muskelfleisch in einer BARF-Ration wird meist ein Fettanteil von 15 bis 25 % angestrebt.
Was solltest du über Geflügel wissen?
Zum Geflügel zählen zum Beispiel Huhn, Pute und Ente. Geflügelfleisch ist besonders mager. Fütterst du überwiegend Geflügel, achte darauf, dass dein Hund trotzdem genug Energie bekommt – etwa durch fettreichere Sorten oder zusätzliches Fett.
Weiche Geflügelknochen wie Hühner- oder Entenhälse werden gern als erste fleischige Knochen eingesetzt. Gut zu wissen: Huhn, Pute, Ente und Gans sind eng miteinander verwandt. Verträgt dein Hund eine dieser Sorten nicht, kann er auch auf die anderen reagieren.
Strauß zählt zu den Exoten – auch ihn hebst du dir am besten für eine eventuelle Ausschlussdiät auf.
Was solltest du über Fisch wissen?
Fisch ist beim BARFen eine optionale Ergänzung zum Muskelfleisch. Bestimmte Sorten wie Lachs liefern mehr Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamin A und D als Muskelfleisch, dafür oft weniger Zink und Eisen.
Fisch wird deshalb sparsam und im Wechsel mit anderen Tierarten gefüttert. Achte bei Fisch auf die Herkunft.
Warum solltest du dir Pferdefleisch aufsparen?
Pferdefleisch ist sehr mager und für viele Hunde eine bisher unbekannte Proteinquelle. Genau das macht es wertvoll für eine eventuelle Ausschlussdiät: Dabei bekommt der Hund über mehrere Wochen nur eine Fleischsorte, die er vorher noch nie gefressen hat.
Hat dein Hund noch kein Pferd bekommen, lohnt es sich, es dafür aufzusparen und zum Einstieg andere Tierarten zu wählen. Kennt dein Hund Pferd bereits und verträgt es gut, kannst du es weiter füttern.
Was solltest du über Lamm und Ziege wissen?
Lamm und Ziege gehören wie das Rind zu den Wiederkäuern. Lammfleisch ist eher durchwachsen, Lamm- und Ziegenknochen zählen zu den härteren fleischigen Knochen.
Beide Sorten bringen Abwechslung in den Napf und ergänzen eine Ration mit zwei bis drei Tierarten.
Was solltest du über Wild und Exoten wissen?
In dieser Gruppe findest du Wild, Kaninchen und exotische Sorten wie Känguru. Wild und Kaninchen bringen Abwechslung in die Ration, Kaninchen ist dabei besonders mager.
Exoten wie Känguru solltest du dir aufsparen: Hat dein Hund sie noch nie gefressen, kommen sie für eine eventuelle Ausschlussdiät in Frage. Für die alltägliche Fütterung sind exotische Fleischsorten nicht nötig.
Ist dir die Tierart egal?
Dann zeigt dir das Probenpaket alle Tierarten. Denk bei der Auswahl trotzdem daran: Entscheidend ist, was dein Hund verträgt. Pferd und Exoten wie Känguru oder Strauß hebst du dir am besten für eine eventuelle Ausschlussdiät auf.
Einzelkomponenten oder Mix – was ist der Unterschied?
Eine BARF-Ration setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen: Muskelfleisch, Pansen, Innereien, rohe fleischige Knochen sowie Gemüse und Obst. Eine Einzelkomponente enthält genau einen dieser Bausteine, ein Mix kombiniert mehrere in einer Packung.
Der Unterschied liegt darin, wie du fütterst. Beides lässt sich auch gut miteinander kombinieren.
Was zeichnet Einzelkomponenten aus?
Mit Einzelkomponenten stellst du die Ration selbst zusammen und bestimmst genau, welche Bausteine dein Hund an welchem Tag bekommt. Du kannst Sorten gezielt austauschen, Anteile anpassen und nach einem Wochenplan füttern, bei dem die Bausteine über mehrere Tage verteilt werden.
Auch bei der Umstellung auf BARF werden die Bausteine meist nacheinander eingeführt – zuerst Muskelfleisch, dann Schritt für Schritt Pansen, Innereien und Knochen.
Was zeichnet einen Mix aus?
Ein Mix vereint mehrere Bausteine in einer Packung und spart dir Zeit beim Zusammenstellen: auftauen, portionieren, füttern. Das ist praktisch im Alltag und besonders bei kleinen Hunden, die von einzelnen Bausteinen nur sehr kleine Mengen brauchen.
Bei Innereien ist ein fertiger Mix ohnehin eine beliebte Lösung, statt Leber, Niere, Milz und Co. einzeln zu füttern.
Ist dir egal, ob Einzelkomponente oder Mix?
Dann zeigt dir das Probenpaket beides. So kannst du ausprobieren, welche Art zu füttern besser zu deinem Alltag passt.