In der BARF-Fütterung machen Gemüse & Obst etwa 20 % der Ration aus. Dabei liegt der Fokus auf gut verdaulichen, nährstoffreichen Sorten.
Reife Tomaten sind erlaubt, du brauchst sie aber nicht. Bewährt haben sich zum Beispiel Karotten, Zucchini, Kürbis, Gurke, Fenchel oder Pastinake.
Was sonst noch in den pflanzlichen Anteil passt, liest du in unserem Ratgeber Obst und Gemüse für Hunde.
Fazit:
Tomaten zählen zu den Nachtschattengewächsen und enthalten Solanin, dieser Bitterstoff ist giftig für Hunde. Reife, rote Tomaten enthalten nur noch wenig Solanin und sind daher für gesunde Hunde unbedenklich. Unreife Tomaten, sowie der Stängel und das Kraut enthalten jedoch sehr viel Solanin und sollten daher auf keinen Fall gefüttert werden. Auch bei Futtersensiblen Tieren sind Tomaten nicht zu empfehlen. Hat dein Hund aus Versehen ein Stück reife Tomate erwischt, ist das kein Problem. Bei grünen Tomaten oder Teilen der Pflanze beobachte ihn und ruf bei Beschwerden den Tierarzt an. In den regulären Futterplan solltest du allerdings lieber auf Alternativen zurückgreifen.