Walnüsse mit Schale und Walnusskern - dürfen Hunde Walnüsse essen?
Walnüsse mit Schale und Walnusskern - dürfen Hunde Walnüsse essen?

Dürfen Hunde Walnüsse essen?

Walnüsse liefern viel Fett, Vitamine und Spurenelemente. Für Hunde sind sie nicht giftig, aber es gibt ein paar Regeln, damit sie nicht zum Problem werden.

Warum Walnüsse für Hunde problematisch sind

Auch wenn frische Walnüsse auf den ersten Blick harmlos wirken, sie bergen gleich mehrere Risiken für die Gesundheit deines Hundes:

1. Gefahr durch Schimmelpilze (Mykotoxine)

Walnüsse, die zu lange oder falsch gelagert wurden oder draußen gesammelt sind, können Schimmelpilzgifte enthalten. Die sind für Hunde gefährlich. Zeigt dein Hund nach dem Fressen Zittern, Krämpfe oder Erbrechen, sofort zum Tierarzt.

2. Schale & ganze Nüsse - gefährlich für Magen und Darm

Walnussschalen sind hart, splittern leicht und können zu Verletzungen im Verdauungstrakt oder Darmverschluss führen. Verschluckt dein Hund eine ganze Walnuss, besteht Erstickungsgefahr.

3. Zu viel Fett - zu schwer verdaulich

Walnüsse enthalten ca. 60 % Fett. Für den Hundedarm, besonders bei kleineren oder sensiblen Tieren, bedeutet das: Belastung für Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse. Deshalb nur kleine Mengen: Nüsse und Samen zusammen etwa 1 % der Futtermenge.

Gefundene Nüsse? Finger weg

Alte oder draußen gesammelte Nüsse können Schimmelgifte enthalten.

Fazit

Walnüsse ja, aber nur frisch und einwandfrei, ohne Schale, gemahlen und in kleinen Mengen. Gefundene Nüsse vom Spaziergang und alte Nüsse aus der Vorratskammer bekommt dein Hund nicht.

Hier findest du eine Übersicht, welche Nüsse gerne in die Ernährung integriert werden können und von welchen du lieber die Finger lassen solltest:

Giftig / nicht füttern
  • Macadamia-Nüsse
  • Bittermandeln
  • Studentenfutter (wegen Rosinen)
  • verschimmelte oder gesalzene Nüsse
Geeignet (gemahlen, in kleinen Mengen)
  • Walnüsse
  • Haselnüsse
  • Mandeln
  • Cashews
  • Kürbiskerne
  • Kokos
  • Paranüsse (nur sehr wenig, sehr selenreich)
  • Erdnüsse nur, wenn keine Allergie bekannt ist

Was bringen Nüsse in der BARF-Ernährung?

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Nüsse und Kerne können, richtig eingesetzt und in Maßen, nährstoffreiche Ergänzungen zur Fütterung sein:

Cashews (ungeröstet, ungesalzen): sind vergleichsweise gut verträglich, enthalten aber viel Fett - daher nur als gelegentlicher Snack.

Mandeln (ungesalzen, blanchiert): liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium, sind aber auch schwer verdaulich.

Insgesamt gilt: Nüsse sind kein Hauptbestandteil im BARF-Plan, können aber als gelegentliche Ergänzung z. B. in Form von Nussmus oder fein gemahlen hochwertige Fette und Nährstoffe liefern.

Was sonst noch in den pflanzlichen Anteil passt, liest du in unserem Ratgeber Obst und Gemüse für Hunde.

Gemahlen und in kleinen Mengen zum Beispiel Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln oder Cashews. Tabu sind Macadamia-Nüsse, Bittermandeln und alles, was schimmlig oder gesalzen ist.

Nüsse liefern Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, Haselnüsse und Mandeln zum Beispiel viel Vitamin E. Füttere sie gemahlen und in kleinen Mengen, etwa 1 % der Futtermenge. Macadamia-Nüsse sind giftig.

Macadamia-Nüsse sind schon in kleinen Mengen giftig. Bittermandeln gehören ebenfalls nicht in den Napf. Vorsicht auch bei Studentenfutter: Die Rosinen darin sind für Hunde giftig.

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